Mara ist ein Ort, von dem die Bibel erzählt.

Der Schock stand ihnen wohl deutlich ins Gesicht geschrieben. Sie hatten es gerade noch bis hierher geschafft, weiter würden sie nicht mehr nach Wasser suchen können.

Vergessen sind die Wunder und Zusagen Gottes. Vor ihren Augen steht das schreckliche Szenario des Verdurstens.

Wie es weitergeht steht in der Bibel im zweiten Buch Mose, 15. Kapitel ab Vers 23 zu lesen: Gott tut wieder ein Wunder und lässt die unbrauchbare Quelle brauchbar werden. Er macht klar, dass er sehr wohl für sein Volk sorgt.

In meiner Arbeit komme ich häufig mit ähnlichen Situationen in Kontakt: die Quellen scheinen versiegt oder nicht nutzbar. Der Einzelne oder ganze Familien scheinen am Ende der Möglichkeiten angelangt.

An dieser Stelle gilt es, gemeinsam neu nach den Quellen des Lebens zu suchen…   

Aus diesem Hintergrund wählte ich den Begriff Mara als Leitthema für meine Arbeit: Selbst an Orten des Durstes und der Verzweiflung gibt es Möglichkeiten, neue Quellen zu erschließen.